Ausgrabungsstätte von Saint-Clément
Die Ausgrabungen dieser 1973 stillgelegten Pfarrkirche förderten ein gutes Dutzend Sarkophage und die Grundmauern einer im 6. Jahrhundert errichteten Abdankungskirche zutage, kurz nachdem Mâcon zum Rang einer Bischofsstadt aufgestiegen war. Es ist der einzige Ort im gesamten Südburgund, dessen Relikte aus dieser Zeit erhalten geblieben sind. Ein Besichtigungsrundgang, der Kommentare mit Hintergrundmusik und Lichteffekte miteinander verbindet, ist gewiss lohnenswert.
Geöffnet ausschließlich für Gruppen nach Anmeldung.
Place Saint-Clément 71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 39 90 38
Fax : 33 (0)3 85 38 20 60
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Die alte Apotheke des Krankenhauses „Hôtel-Dieu“
Seit seiner Gründung im Jahr 1775 beherbergt dieses noch immer betriebene Krankenhaus ein Apothekenmuseum, das gut erhalten geblieben ist. Die schiere Größe der Ausstattung und die reiche Verzierung der Steinguttöpfe versetzt uns in die Welt der Apotheker des 18. Jahrhunderts und der damaligen Ordensschwestern, die an diesem Ort wirkten.
Geöffnet vom 1. Juni bis 30. September, dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr. An allen anderen Tagen auf Anmeldung.
71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 39 90 38
Fax : 33 (0)3 85 38 20 60
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Die alte Kathedrale Vieux Saint-Vincent
In der Nähe der antiken Siedlung, dem Oppidum von Mâcon, sind die beiden Türme und der aus römischer Zeit Narthex – die innere Vorhalle – die einzigen Überreste der alten Kathedrale Saint-Vincent. Im Jahr 1799 als Staatsgut veräußert , wurde das Bauwerk Abbrucharbeitern übergeben, die das Hauptschiff, das Querschiff und den Chor aus der Zeit der Gotik demolierten. Die vorhandenen Baupläne mit konstruktiven Einzelheiten erlauben die architektonische Entwicklung dieses Bauwerks vom 11. bis zum 15. Jahrhundert zu rekonstruieren und eine Vorstellung der Ausmaße eines Gebäudes zu haben, das bis Ende des 18 Jahrhunderts noch gestanden hatte. Sehenswert: das prächtige ursprüngliche Bogenfeld über dem Portal (frühes 12. Jahrhundert). Die Vorhalle steht Besuchern offen vom 1. Juni bis 30. September, dienstags bis samstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Sonntags von 14 bis 18 Uhr. An allen anderen Tagen auf Anmeldung.
20 rue des Ursulines 71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 39 90 38
Fax : 33 (0)3 85 38 20 60
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Die Kathedrale Saint-Vincent
Napoleon I. ist es zu verdanken, dass die Kathedrale Saint-Vincent errichtet wurde. Guy de Gisors, der Architekt des Palais Bourbon und der Kirche Madeleine in Paris, erstellte die Baupläne. Zunächst Eglise Napoleon genannt, änderte sie mit der Abdankung des Königs ihren Namen zu Ehren von Ludwig XVIII in Eglise Saint-Louis. Mit der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba erhielt sie den Namen Saint-Vincent. Hier fand am 4. März 1869 Alphonse de Lamartine seine letzte Ruhestätte. 1994 erhielt die Kathedrale den Eintrag als „historisches Denkmal“.
Rue du 8 mai 1945 Face Square de la Paix 71000 Mâcon
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Die Wappen
Unter der Herrschaft von Ludwig XVI, zu Lebzeiten des Comte de Montrevel, wurden die Wappen von Mâcon gemäß der Form des berühmten und gewissenhaften Heraldikers d’Hozier eingetragen. Die kleinen Ringe im Wappen der Stadt Mâcon wurden über diejenigen der Stadt Chalon-sur-Saône kopiert, als im 15. Jahrhundert der Stadtrat seine „grafische Kommunikation“ individuell gestalten wollte. Die Lilien erinnern an die wichtige Rolle, die die Stadt Mâcon im Mittelalter in der Bestätigung des königlichen Machtanspruchs gespielt hat, ausgehend vom Erwerb der Grafschaft durch Ludwig IX., dem Heiligen, von den Feudalherren im 13. Jahrhundert.
Hôtel Senecé
Der Sitz der Akademie der Künste, der Wissenschaften und der Literatur von Mâcon, deren Präsident einst der berühmte Lamartine war, beherbergt heute ein Museum mit einer Sammlung von zahlreichen Dokumenten und Zeugnissen über das Leben dieses großen Staatsmannes und Poeten.
41 rue Sigorgne 71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 39 90 38
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La Maison de l’ArchéologieDas Haus der Archäologie ist in der alten Chapelle des Récollets beheimatet. Seit 1993 sind hier die archäologischen Relikte der Museen von Mâcon aufgehoben. Besichtigung nur auf Anmeldung.
Rue Senecé 71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 38 93 76
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Musée des Ursulines
Das in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert eingerichtete Ursulinen-Museum zeigt eine außergewöhnliche Sammlung von Gemälden und Skulpturen erster Güte (Charles Le Brun, Puvis de Chavannes) vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Hier findet man auch archäologische und ethnografische Sammlungen. Ein Saal ist dem Rudersport gewidmet. Für Kinder (4 bis 14 Jahre) gibt es zwei Frage-und-Antwortspiele, Puzzles, zwei 7-Familien-Spiele usw. für spielerisches Lernen.
Geöffnet dienstags bis samstags von 10 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr. Sonntags von 14 bis 18 Uhr.
5 rue des Ursulines 71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 39 90 38
Fax : 33 (0)3 85 38 20 60
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Museum zur Erinnerung an die Kriegsteilnehmer und Kriegsopfer
Das Museum zur Erinnerung an die Soldaten und Kriegsopfer bietet ein chronologisches und pädagogisches Andenken an die Kriege von 1870, französische Dokumente aus dem 1. Weltkrieg (1914-1918), dem 2. Weltkrieg von 1939-1945, den Kriegen in Indochina, Nordafrika, im Tschad, im Libanon, in Somalia, Ruanda....“eine Ehrung derer, die in diesen Konflikten gefallen sind und derer, denen wir es heute verdanken, frei zu sein“.
Place du Souvenir Français 71000 Mâcon
Tel : 33 (0)3 85 34 14 13 / 33 (0)6 13 14 90 16
Fax : 33 (0)3 85 34 14 13
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Saint-Laurent-Brücke
Schon vor der Gründung der Stadt Mâcon führte eine Furt durch die Saône. Römische Legionen errichteten dann während der Eroberung Galliens eine Holzbrücke, und erst im 11. Jahrhundert wurde diese durch eine steinerne Brücke ersetzt. Sie hatte nur sechs Bögen und wurde im Jahr 1221 befestigt. Bis 1550 fanden weitere größere Umbauten statt.
Während der Religionskriege erlebte die Brücke eine tragische Zeit. Guillaume de Saint-Point, Gouverneur von Mâcon, ließ die gefangenen Hugenotten von der Brücke in die Saône stürzen.
Die Saint-Laurent-Brücke ist eine der wenigen Brücken der Region, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurden. Seither hat sich ihr Äußeres mit seinen zwölf Brückenbögen nicht mehr verändert.
71000 Mâcon
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Sankt-Peter-Kirche
Im 19. Jahrhundert träumte die Stadt Mâcon davon, eine neue Kirche zu errichten. So kam es, dass nach den Plänen des Architekten Berthier, einem Schüler des französischen Architekten Viollet le Duc, die Eglise Saint-Pierre in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts Jahren im Stadtquartier des Rathauses erbaut wurde. Das im romanischen Stil gehaltene Bauwerk weist eine dreistöckige Fassade auf. Drei Rundbogentore, deren mittleres überhöht ist, (für dieses Bauwerk ein charakteristisches Merkmal, das man in sämtlichen Arkaden, Fenstern und Fensteröffnungen wiederfindet) mit steinernen Basrelief-verzierten Bogenfeldern führen ins Innere. Das gesamte Bauwerk, das von zwei steinernen Spitztürmen von seltener Eleganz gekrönt ist, bildet ein bemerkenswertes Ganzes.
Im Inneren sehenswert sind drei unter Denkmalschutz stehende Kulturgüter:
- Altar-Basrelief aus weißem Marmor der Chapelle Notre-Dame-de-Lorette, geschaffen von Perrache, einem Lyoner Bildhauer, Ende des 18. Jahrhunderts.
- Marmorgrabstein aus der Zeit der Renaissance der Familie Beauderon de Senecé
- Die Orgel im Chorraum ist ein Werk des berühmten Orgelbauers Aristide Cavaillè-Coll (1866)
Place Saint-Pierre Centre-ville 71000 Mâcon
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